Tagebuch |
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Tuesday, August 09, 2016
So ich bin mittlerweile in Cincinnati gelandet. Hier ist es nicht nur ziemlich heiss, sondern es regnet auch oft. Zum Glück is Bourbon Country nicht weit. Vielleicht schaffe ich es auch irgendwann ins Hofbräuhaus oder auf die MainStrasse. Over-The-Rhine (OTR) wurde auch in der FAZ beschrieben, aber leider noch nicht da gewesen.... Monday, October 12, 2015
Nachdem ich die Air Show in Miramar dieses Jahr (mal wieder) verpasst habe, weil Emmi keine Flugzeuge mag und Militärflugzeuge schon besonders nicht, hatte ich Gelegenheit die Blue Angels in San Francisco zu sehen: 2015-10-12T093505Z_1_LOV000HCKXNOD_RTRMADV_STREAM-2000-16X9-MP4_ONLINE-SAN-FRANCISCO_h.mp4 -- natürlich Zufall, aber man freut sich trotzdem... Saturday, May 23, 2015
Thursday, March 21, 2013
San Diego taucht ja in den Nachrichten eher selten auf -- hier ist ein Link von der FAZ: http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/san-diego-zoo-pandababy-tollt-im-schnee-12123025.html Thursday, January 10, 2013
Wenn auch verspaetet allen meinen Lesern ein Frohes Neues Jahr. Baby #2 muesste nun auch bald kommen und ich habe mir diese Woche einen Stehtisch gebastelt (siehe Bild). Weihnachten blieben wir zu Hause und hatten eine Superzeit (s. oben). Traditionell amerikanisch haben wir am ersten Weihnachtsfeiertag morgens beschert und Aurora hat einen ganzen Tisch voll Geschenke bekommen (man sieht sie gerade mit ihrem neuen Dreirad) Ich nehme mir jedes Jahr vor mich mehr zu melden -- aber leider klappt das nicht immer... Friday, October 12, 2012
Gestern kam 'ne e-mail von HP, dass das Urlaubskontingent naechstes Jahr auf stolze 120 Stunden aufgestockt werden soll. In Amerika misst man Urlaub in Stunden, damit das eindrucksvoller aussieht. Aber immerhin sind das fuer mich zwei Tage mehr im Jahr -- also super!! Saturday, September 22, 2012
Mittlerweile ist Aurora eine Woche in der Kinderkrippe unterwegs. Die Betreuung ist ausgezeichnet und Aurora gefaellt es dort auch sehr gut. Grund genug einmal zu schauen wie andere Amerikaner die Kinderbetreuung regeln:
Wednesday, August 29, 2012
Gestern hat mich N. T. informiert, dass sie nicht, wie abgemacht, bis zum 13.9 bei uns bleiben möchte und schon heute abreisen möchte. Ich habe zwar reflexartig sofort "Nein" gesagt, da ja der Kindergarten erst in zwei Wochen anfängt.
N. T. hatte nämlich ihre neue Gastmutter angerufen und gesagt, dass die sofort von mir wegmüsse, da es bei mir im Haus für sie nichts zu essen gäbe und ich ihr gesagt habe, dass sie mich sehr viel Geld kostet. Die neue Gastfamilie hat ihr dann sofort einen Flug gebucht. Die Agentur hat mir dann ständig vorgehalten, dass es nichts zu essen gibt, wir N. T. nicht zum Abendessen einladen und überdies ganz schlechte Menschen sind. Ausserdem müsse man ja auch bedenken, was N. T. Aurora antun kann, wenn wir auf das beharren, was abgemacht war. Obendrein wolle N. T. sofort nach Seattle wahrend sie behauptet hat die neue Gastfamilie zwingt sie nach Seattle zu gehen.
Ich habe, dann mit der Agenturperson auf dem Lautsprecher klargestellt, dass es etwas bei mir zu essen gibt und N. T. hat gesagt, dass sie das misskommuniziert hat. Die Agentur hat dann zugegeben, dass sie noch nicht mit den neuen Gasteltern geredet haben und lieber N. T. nach Seattle fliegen lassen (obwohl sie wie gedruckt lügt) und mich abkassieren, als es sich mit der neuen Gastfamilie zu verscherzen.
N. T. hat sich dann bei mir für ihr verhalten entschuldigt, aber ich denke wir alle (und ich schließe die Leser meinen Blogs ein) wissen, dass es ihr mehr oder weniger egal ist, was mir und Aurora passiert.
Ich habe jetzt morgen frei genommen und eine Verwandte von Emmi kommt nächste Woche. Für Emmi heißt jetzt die Parole nie mehr AuPair - da macht man einfach zuviel mit -- und ich sage lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.
Tuesday, August 21, 2012
Ab Septemper geht Aurora in den Kindergarten! Wir hatten zwar ein neues AuPair aus Deutschland ab Mitte Juli engagiert, aber sie war mit Aurora (und uns und San Diego) so unzufrieden, dass sie nach drei Tagen gleich woanders hin wollte... das AuPair ist sowieso eine lange und komplizierte Geschichte. Die AuPair Organisation hat mir dann angeboten fuer moderate Mehrkosten, koennte ich ein AuPair nehmen, dass schon im Land ist. Da gab es genau eines und das wollte dann leiber mit einer Familie mit aelteren Kindern sein. Fuer erhebliche Mehrkosten kann man auch ein AuPair aus Deutschland kommen lassen - aber wer will denn im September noch AuPair sein? Deswegen fand die eine einen Studienplatz und die beiden anderen wollten lieber mit aelteren Kindern sein. Dreist war die letzte, die mir Sonntag gesagt hat, dass sie ganz gerne kommen moechte. Ich habe ihr gesagt, dass ich dann Montag ihre Referenzen anrufe (musste frueh aufstehen, etc.), um dann am Dienstag eine Absage zu bekommen (aeltere Kinder sind besser). Mit solchen Leuten kann man keinen Krieg gewinnen! Wie auch immer, Aurora is ab September jetzt im Kindergarten und ich kann ein paar tausend Dollar Lehrgeld abschreiben (naemlich ich kriege nur einen geringen Teil meiner Gebuehren zurueck). Monday, August 20, 2012
Vor zwei Wochen war ich mal wieder in meinem office in Seattle (ich arbeite ja von zu hause aus). Seattle hatte diesmal super Wetter und ich habe es sogar geschafft einmal morgens laufen zu gehen. Der Hinflug war auch Spitzenklasse: Ich hatte zwar Economy aber der Sitz war ein Ehrenplatz , der mit Business boarden durfte -- und zu guter Letzt hatte das Hotelzimmer einen offenen Kamin (war zwar unnoetig im Hochsommer, aber man freut sich trotzdem). Jetzt bin ich wieder zurueck und es ist auch in San Diego superheiss. Im Haus sind teilweise 27 Grad - ich weiss das sind Luxusproblem im Vergleich zu Deutschland, aber ich habe auch eine Klimaanlage und kann das dann auf angenehme 25 Grad herunterkuehlen. Im Alter wird man halt immer dekadenter... Thursday, July 05, 2012
In San Diego sind wegen eines technischen Fehlers alle Raketen zur selben Zeit gestartet (Bild und Video). Ich war mit Emmi zu Hause und habe nach Aurora geschaut -- naja, das ganze war nach 15 Sekunden vorbei und ich habe von Augenzeugen gehoert, dass sie es kaum wahrgenommen haben... Friday, June 29, 2012
Nach langer Zeit melde ich mich mal wieder und diesmal mit einer guten Nachricht: "Sorry, Seattle we roast the best coffee". Der Kaffeeroester ist gleich bei mir um die Ecke und Emmi mag deren Kaffee mehr als ich. Obwohl ich immer noch mit meiner Pavoni arbeite, deren Preis seit ich sie vor knapp zehn Jahren gekauft habe mehr als verdoppelt hat, ist es gut zu wissen, dass es Alternativen zum Lavazza gibt Friday, September 09, 2011
Kein Strom im grossen Land Wie in den Medien berichtet wurde (s. FAZ) gab es, wegen menschlichen Versagens fuer den halben Tag keinen Strom in San Diego. 2003 war das gleiche an der Nordostkueste passiert und die regierung wollte eigentlich das Stromnetz modernisieren, damit es mit Spannungschwankungen besser umgehen kann -- aber wie so oft in Amerikas Politik war das alles Pustekuchen!! Wie auch immer, wir haben uns mit Taschenlampen und Kurbelradio so ueber Wasser gehalten. Der gasherd hat auch noch einwandfrei funktioniert -- allerdings gab es spaeter Probleme mit der Wasserversorgung. Man sollte vorsichtshalber das Leitungswasser abkochen. Ich denke, dass, falls der Ausfall laenger gedauert haette, die Wasserversorgung komplett zusammengebrochen waere. Wie hat es jemand, den wir auf der Strasse getroffen haben ausgedrueckt, "wenn das laenger dauert, fahre ich einfach woanders hin". Da alle kindergarten und Schulen vorsorglich heute geschlossen sind, HP aber wieder aufhat, bringen viele ihre Kinder zur Arbeit. Naja, uns geht es gut -- aber man macht halt was mit im grossen Land. Thursday, June 09, 2011
Das neue Haus Wir haben uns kuerzlich auch in die Reihe der Hausbesitzer eingereiht und uns ein kleines Haus in La Jolla gekauft. Unsere neue Adresse ist: 5534 La Jolla Hermosa Ave La Jolla, CA, 92037 Da wir das Haus in einer Ochsentour bei der wir knapp einen Tag in San Diego waren ausgesucht haben, gibt es nicht sehr viele Bilder. Die reiche ich dann Anfang Juli nach, wenn es alle Moebel nach San Diego geschafft haben. Der Hauskauf ist in USA auch wieder viel Arbeit. Dadurch das die Banken vor einigen Jahren auf die Nase gefallen sind, gaengeln sie heutzutage jedermann und wollen ganz sicher gehen, was dazu fuehrt, dass man Berge von Papier beschaffen muss und staendig Nachfragen, nach mehr Papier bekommt. Vielleicht schreibe ich das mal noch im Detail auf, aber das ist halt auch alles im Fluss, da demnaechst neue Gesetze kommen und die staatlichen Hypothekenbanken ihre Richtlinien im Spaetjahr aendern werden, womit das alles dann ziemlich anders wird. Sunday, June 05, 2011
Das Schulsystem im grossen Land Man hoert oft, dass die Ausbildung der Kinder im grossen Land sehr viel Geld kostet. Das ist nicht der Fall, wenn man keinerlei Ambitionen fuer seine Kinder hat. Statt $1,300 Kindergarten kann man es ja mit einer (unlizensierten) Tagesmutter probieren, was die Kosten auf einige $100 senkt. Allerdings geht man dann das Risiko ein, das das Kind nicht optimal versorgt wird. In einem Einzelfall war der Erzieher drogenabhängig und hat das Haus samt Kindern in die Luft gesprengt. Das groesste Risiko ist aber, das die Tagesmutter keine Vertretung hat und deswegen kurzfristig ausfallen kann, was fuer manche Berufe nicht tolerierbar ist... Nach dem Kindergarten kommt die Grundschule. Dadurch dass der amerikanische Staat kein Geld hat, muessen die Lehrer Unterrrchtsmaterial selbst kaufen. Wenn der Lehrer es z. Bsp. fuer richtig haelt, dass die Kinder malen lernen sollen, muss er Papier und Bleistifte mit seinem eigenen Geld kaufen. Ferner haengt das Gehalt des Lehrers von jaehrlichen multiple-choice Tests ab, womit vor allem auf die Tests trainiert wird, aber wenig erklaert wird. Mittelschule ist aehnlich strukturiert, aber am interessantesten wird es mit der High School. Oft gibt es nur eine High School fuer einen Bezirk, d.h. wo man wohnt bestimmt, in welche High School man geht. Neuerdings fasst der amerikanische Staat seine Bildungsaufgabe sehr eng und sagt, dass Musik, Kunst, Sport und Mathematik (!) optional sind. Deswegen muss man, wenn man es fuer richtig haelt, das sein Kind umfassend gebildet ist extra bezahlen. Ausserdem sehen es die Colleges gern, wenn das Kind AP Kurse (das ist z. Bsp. Mathematik auf Leistungskurs Niveau) gemacht hat, aber der Staat denkt, das dies auch optional ist, da ja nicht jeder auf ein College muss. Nun muessen die Staatsunis die zwei besten von jeder Schule akzeptieren, womit es dann kein Problem ist wenn man nichts bezahlt und trotzdem bester wird. Allerdings kann man nicht erwarten, dass man in Kalifornien damit an eine der Top Unis kommt. Automatisch kommt man eher nach Riverside, Merced, o. ae. die irgendwo im Mittelfeld rangieren und trotzdem sehr viel Geld kosten. Wenn aus einem etwas werden soll, muss man schon an ein top College, das vor allem Leute aus top High Schools rekrutiert, die teilweise privat sind. Um in eine gute Privatschule zu kommen, muss der Kindergarten stimmen, womit dann die billige Tagesmutter ausfaellt. Um in eine gute oeffentliche Schule zu kommen, muss man in deren Bezirk leben (oder das Kind bei einem Bruder/Tante/etc. in dem Bezirk anmelden). Deswegen sind die Hauspreise um eine gute High School ambitioniert, was dann Besserverdiener anzieht, denen es nichts ausmacht, etwas fuer die Schule (und die Zukunft ihrer Kinder) zu "spenden". Das Wall Street Journal hat errechnet, das man im grossen Land im Schnitt $5,000 pro Jahr bei den oeffentlichen Schulen der Besserverdiener zuzahlen muss, damit das Kind fuer das gute College notwendige Klassen besuchen kann. Zum Vergleich eine Privatschule kostet ueber $30,000 im Jahr. Wenn man aber die Hauspreise in Betracht zieht und die bessere Lebensqualitaet im Villenviertel ausser acht laesst, lohnt es sich nur fuer Familien mit mindestens zwei Kindern wegen der Highschool umzuziehen. Saturday, April 02, 2011
Die Kosten einer Geburt Man beschwert sich ja gerne in Deutschland ueber die Praxisgebuehr, aber in Amerika waere man froh, wenn das alles waere. Prinzipiell ist man in USA private versichert und bei HP hat die Versicherung (Arbeitgeber + Arbeitnehmer) fuer mich und Emmi ungefaehr $12.000 an Mitgliedsbeitraegen gekostet. Mittlerweile sind wir ueber Emmi versichert und das Krankenhaus ist nicht ganz so transparent, womit wir nicht wissen, was das denn genau an Mitgliedsbeitraegen kostet. Beiden gemein ist aber, dass dies keine Zaehne oder Brillen absichert - dafuer gibt es Extraversicherungen mit eigenen Beitraegen. Nachdem man also schon mal kraeftig fuer die Versicherung bezahlt, uebernimmt sie natuerlich nur einen geringen Teil der Geburtskosten. Emmis Versicherung war sogar ein wenig besser, da sie eine Art Sonderangebot hatte, wenn man die Geburt in Emmis Krankenhaus vornimmt. Dann uebernimmt sie komplett die Karnkenhauskosten, allerdings muss man immer noch fuer jeden Arzt extra bezahlen. Heute habe ich hoffentlich die letzte Rechnung bekommen (wenn nicht werde ich das ggf. aktualisieren) Zuzahlungen Emmi
Zuzahlungen Aurora
Das sind nur die Kosten, was ich zuzahlen muss und das summiert sich so auf $1.506,95. Natuerlich mussten wir auch fuer jeden Frauenarztbesuch, jedes Labor und den Ultraschall zuzahlen. Ferner geht es ja jetzt mit jedem Kinderarztbesuch weiter. Ich habe mal vor Jahren meinen Hausarzt in Deutschland aufgesucht und die komplette Behandlung aus eigener Tasche war billiger als die Zuzahlungen im grossen Land. Dann haben wir uns noch eine Pumpe zum Absaugen der Milch angeschafft. Die Krankenkasse bezahlt davon 80% wenn man die Pumpe bei einem Vertragshaendler der Krankenkasse kauft, aber nur 60% (oder auch gar nichts - so genau weiss das niemand), wenn man die Pumpe in einem normalen Geschaeft kauft. Im normalen Geschaeft kostet die Pumpe so $240. Der Vertragshaendler hat gesagt er kann sie fuer $280 liefern hat dann allerdings $480 in Rechnung gestellt, die Versicherung hat davon $100 Rabatt abgezogen, und mir dann die Verbleibenden $120 in Rechnung gestellt. Ich habe trotzdem Geld gespart, da die Mehrwertsteuer im grossen Land kompliziert zu berechnen ist. Was macht man wenn man kein Geld hat? - Einerseits kann man ja eine private Auslandskrankenversicherung in Deutschland abschliesen. Die ist zum einen billiger und uebernimmt auch mehr Kosten ;-) Andererseits wird man im Krankenhaus auch ohne Versicherung behandelt, dann explodieren die Kosten zu mehreren $10.000, die einem aber falls man nicht kreditwuerdig ist erlassen werden. Saturday, March 05, 2011
Aurora Elise Eichberger, *30.1.2011 Nun ist es endlich soweit: Meine Tochter Aurora Elise Eichberger wurde geboren und ist schon fast fünf Wochen alt. Emmi hat sich den Namen ausgesucht, der ihrer Meinung nach von einer Disney Prinzessin abstammt. Das kommt möglicherweise daher, dass ich sobald ich erfahren hatte, dass es ein Mädchen gibt, sie einfach „Princess“ genannt habe. Ich habe dem Namen zugestimmt, weil es von Eros Ramazotti ein Lied Aurora (original auf dem Album „Musica e“) gibt. Schließlich braucht meine Tochter einen Italienischen Namen – oder zumindest einen Internationalen. Man macht nämlich etwas mit, wenn man z. Bsp. German heißt, was im Englischen auch „Deutsch“ bedeutet. Immerhin ist "Germano" brauchbar :-) Hoffentlich findet sich Zeit ins gelobte Land zu fahren – nachdem ich schon mehr als sieben Jahre nicht mehr da war. Emmi will zwar nach Rom, aber mittlerweile bin ich überzeugt, dass nach Florenz Afrika anfängt. Deswegen wäre wahrscheinlich ein Zeltplatz in der Toskana und ein Alfa Cabrio von Sixt am allerbesten. Allerdings ist mein Audi hier mit zwei Plätzen auch schon an seiner Grenze. Womit man dann mit familientauglichen Gefährten besser fährt. Aber – Chris hat mittlerweile in Peugeot Cabrio und ich denke ein Revival der legendären „Desert Tour“ wäre mehr als angebracht. Dummerweise gibt es im großen Land nach wie vor nur begrenzten Urlaub (ich denke ich habe mich bei HP auf 12 Tage hochgedient) und darüberhinaus habe ich ja jetzt ein Kind, das in Amerika als Luxusartikel gilt und knapp $3.000.000 kosten wird. Das fängt schon in der Krippe an, die mit $2.000 - $2.500 pro Monat zu Buche schlägt. Auch wenn ich lange Jahre – wie Martin festgestellt hat – unter meinen Verhältnissen gelebt habe, muss ich noch viele Programme schreiben, um mir das leisten zu können. Das aber selbst zu diesen Preisen alle Krippeplaetze über Jahre belegt sind, muss ich mir ein Au-Pair besorgen. Das will natürlich auch irgendwo wohnen, deswegen brauche ich ein großes Haus. Und große Häuser sind bekanntlich teuer und in San Diego insbesonders... also kein Urlaub fuer mich in den nächsten 30 Jahren (dann habe ich auch Auroras College, das mittlerweile $60.000 / Jahr kostet abbezahlt:-) Thursday, January 06, 2011
"Gott ist gross" oder "Das Grosse Land hat auch Gesetze" Als erstes habe ich mal die Silvesterbilder ins Netz gestellt. In Seattle wird das Feuerwerk um und an der Space Needle, dem Wahrzeichen Seattles, veranstaltet. Die Space Needle gehoert einer Firma, die mit Hilfe der Eintrittskarten, dem Restaurant und der Geschenkboutique das Feuerwerk finanziert... Zwischen den Jahren kam mein Vermieter auf die Idee mir und Emmi mit dem Rausschmiss zu drohen, da die Mieter unter uns jeden meiner Schritte hoeren koennen. Der vorherige Mieter muss auf kleinem Fuss gelebt haben, denn angeblich war von ihm nichts zu hoeren, womit fuer Vermieter und Untermieter klar ist, dass ich ein Trampeltier bin, das nicht in eine Mietskaserne passt... Mittlerweile ist jemand über mir eingezogen, dessen Schritte ich aber auch hören kann. Somit kann ich das alles durchaus nachvollziehen und verstehen, wie lästig das sein kann. Allerdings sollte man auch Wohnungen so bauen, dass der Lärmschutz funktioniert und nicht nur auf dem Papier... aber im "Wilden Westen" werden Bauvorschriften auch nur ab und zu eingehalten. Wie auch immer in Seattle werden Räumungsklagen von Commisoners, d.h. Leuten die noch nicht einmal Jura studiert haben entschieden - also wirklich jeder kann im Grossen Land Richter werden! - , womit der ganze Prozess in wenigen Tagen erledigt ist (ohne richtige Gerichtsverhandlung in den meisten Fällen) und der Mieter nach knapp vier Wochen von der Polizei 'raus eskortiert wird. Das hat mir dann auch prompt Angst gemacht, da hier ja Fehlurteilen im Sinne des Vermieters Tür und Tor geöffnet sind. Glücklicherweise habe ich seit neuestem eine Rechtsschutzversicherung, womit ich dann auch gleich den Anwalt angerufen habe, und Lärm wegen Herumlaufen in der Wohnung, ist kein Grund für Kündigung und Räumungsklage. Zusätzlich macht sich ein Vermieter, der mit einer Räumung droht, die illegal ist, dem Schikanieren schuldig, was im Grossen Land ein sehr schlimmes Vergehen ist, für das man in einem Zivilverfahren auf Schadensersatz klagen kann. . Emmi hat Mittwoch in einem anderen Krankenhaus angefangen, das die Arbeitsrichtlinien fur Assistenzaerzte (die i. a. eh nicht richtig ernst genommen werden) noch weniger einhält als anderswo. Das bedeutet, das sie u. a. zwölf Stunden Tage hat, mit einer 30 Stunden Schicht am Samstag und die ganze nächste Woche zwölf Stunden Nachtschicht (18 -6 Uhr) --- und das alles im achten Monat schwanger und zwei Wochen vor dem errechneten Geburtstermin. Man muss sich halt warm anziehen im Grossen Land! Glücklicherweise gab es irgendwo ein Einsehen, womit die Wednesday, December 22, 2010
Saturday, August 07, 2010
Fast zwei Monate nichts mehr geposted. Wird mal wieder Zeit fuer ein Update ;-) Ich habe mich mittleweile einigermassen in Seattle in unserer Wohnung (der Appartmentkomplex hat den Namen: The Montage) eingelebt, allerdings ist Emmi ziemlich beschaeftig: Gestern hatte sie z. Bsp. Dienst und nun schlaeft sie schon den ganzen Tag. Es ist mir ein Raetsel, wie sie im Krankenhaus wachbleibt. Ich habe vor zwei Wochen auf der Capitol Hill Blockparty (ein anderes dieser Dienstwochenenden) einen Palm Pre Plus gewonnen. Dummerweise laeuft er aber nur mit AT&T in UMTS mode und war obendrein simlocked. Da ich traditionell nur Deutsch kaufe, bin ich in USA naemlich Kunde der Deutschen Telekom. So musste ich erst mal jemanden im Internet Geld geben, damit ich einen Unlockcode bekomme... Mittlerweile laeuft das ganze aber auf T-Mobile und das Geraet ist definitv netter als mein alter Blackberry, allerdings beendet es von sich aus manchmal Gespraeche und schaltet sich auch gerne in der Hosentasche aus. Mal sehen, ob sich das tolerieren laesst! Immerhin ist es ja ein HP Produkt, womit ich Milde walten lassen muss. Fuer den Rest des August habe ich noch einige Reisen geplant:
Fuer Oktober habe ich dann meine jaehrliche Reise nach Deutschland eingeplant -- allerdings kann es zu Terminproblemen mit HP kommen. Man macht halt was mit, wenn man nur zehn Tage Urlaub hat. Ich werde, das ganze nochmals gesondert auf dem Blog bekannt geben, wenn es denn soweit ist. Ansonsten laeuft alles soweit ganz gut. Es passiert leider nicht allzuviel und es gibt immer viel zu tun :-) Monday, June 07, 2010
Gestern war Emmis Abschlussfeier und heute ist dann unser Hausstand mit 'nem UHaul Mietransporter nach Seattle aufgebrochen. Ich werde am Samstag mit dem Flugzeug nachkommen und dann Mo/Di auspacken... Logistisches:
Wednesday, April 21, 2010
Da meine Blogging Plattform blogger.com kein FTP publishing mehr erlaubt ist mein Blog auf tagebuch.eichberger.de umgezogen -- aber fuer die meisten duerfte sich nichts aendern... Gestern habe ich bein unserer Java User Group einen Vortrag ueber HTML5, die Zukunft von Web Frameworks und "The Cloud" gehalten. Zum ersten mal hatte ich das komplette Treffen (~90 Minuten) und sogar noch volles Haus!! Danach haben mir viele gesagt, wie toll sie meinen Vortrag fanden. HP hat mir erlaubt das naechste Jahr von Seattle aus als Telearbeiter zu fungieren. Das heisst, dass ich Mitte Juni, fuer ein Jahr nach Seattle umziehe. Ich werde aber ab Juli, 2011 wieder zurueck in San Diego sein... Emmi wird Samstag zu ihren Eltern nach Oregon fliegen und dabei auch eine Fahrt nach Seattle unternehmen, um nach einer geeigneten Wohnung Ausschau zu halten. Sie hat schon fleissig Termine mit potentiellen Vermeitern gemacht... Meine Cousine Sabine wird in ein-einhalb Wochen zu mir zu Besuch kommen, falls es gestern mit dem Flug geklappt hat. Sie wollte urspruenglich frueher kommen, war dann aber von der Vulkanasche ueberrascht worden... Jochen kommt dann zwei Wochen nach Sabine kurz vorbei und zum Abschluss wird Emmi's Famile um den 6. Juni herum kommen, um bei Emmis Abschlussfeier dabei zu sein. Monday, April 19, 2010
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Wie ich schon letztes mal geschrieben habe, hat sich Emmis match jetzt entschieden: Ab 16.6. Seattle fuer ein Jahr danach wieder 5 Jahre in San Diego. Ich war vor ein paar Wochen auf der Server Side Java Conference in Las Vegas und habe viel neues ueber Java gelernt. Heute morgen habe ich dann hier in USA und in Telekonferenz fuer Europa einige Vortraege zusammengefasst und spaeter werde ich das ganze fuer China nochmals via Video-und Telekonferenz wiederholen. Emmi hat mich am Wochenende in Las Vegas besucht und hier sind die Bilder. Sunday, March 14, 2010
Ich habe schon lange nichts mehr geschrieben, deswegen wird das jetzt ein groesseres update: Naechste Woche bin ich in Vegas zum ServerSide Java Symposium. HP hat grosszuegig alle Kosten uebernommen, das heisst es wird eine Dienstreise;-) Unabhaengig davon haben die HP Kollegen beschlossen einen Betriebsausflug am Wochenende nach Vegas zu machen (der dann aber nicht von HP gesponsort wird) und werden deshalb Freitag bei mir eintreffen. Emmi, die gerade in der Kinderklinik Dienst macht, wird mit den Kollegen auch Freitag nach Vegas kommen. Ich weiss, das klingt alles komplizierter als es ist - aber ich denke, das wird alles ganz cool klappen. Donnerstag faellt auch die Entscheidung, wo es denn die naechsten paar Jahre hingeht. Deswegen werde ich dann demnaechst auch hierzu ein Update posten. Samstag war ich bei den Segelfreunden zum "Meet and Greet", was in einer Bar mit ordentlicher Happy Hour stattfand. In den naechsten sechs Wochen werden sie kostenlose Segelkurse abhalten und dananch kann ich mit den Leuten mitsegeln. Prinzipiell sind das alles Spassbrueder die auf dem Wasser die Tequilaflaschen laufen lassen - aber die haben alle eigene, ziemlich krasse Segelboote. Gluecklicherweise hay die Kuestenwache ein Auge auf die Kameraden, so dass sie fuer Segeltouren nichts verlangen duerfen. Damit kann man nur sagen: "Soviel Spass fuer wenig Geld..." Vor ein paar Wochen war ich in SLC skifahren - was auch ziemlich cool abgelaufen ist. Leider habe ich keine Bilder gemacht, aber ein kurzes zwei Minuten Video zusammengeschnitten. Da ich aber eine grosse Videopraesenz im Netz fuer meine Klasse habe (siehe YouTube), kann ich das natuerlich nicht hochladen ohne mich dem Spott der Studenten auszuliefern. Deswegen bleibt es unter Verschluss :-) Spaeter im Jahr kommen meine Cousine Sabine (29.04) und Jochen (~15.5.) in SD vorbei. Das wird bestimmt alles wieder klasse... Sunday, February 07, 2010
Hier sind ein paar Bilder von November bis jetzt: http://picasaweb.google.com/german.eichberger/XMas2009?pli=1# Palm Springs, die Fahrt nach Oregon, Boston und die Wueste von letzter Woche. Monday, January 18, 2010
Vor ein paar Tagen ging einer der Dichrungsringe an der Cappuccinomachine mal wieder kapputt. Das letzte mal hatten wir Martin zu Besuch, der das ganze fachmaennisch reparierte. Ist halt kein grosser Unterschied zwischen VW und Pavoni. Diemal haben wir die Maschine in die Werkstatt gebracht und die hat versprochen alle Dichtungsringe auszutauschen. Ich denke ich habe schon von der komplizierten ZVS basierten Assistenzarztsuche erzaehlt. Langsam kristallisiert sich das folgenden heraus: Juni 2010 - Juni 2011 (Internship Chirugie)
Juni 2011 - 2015 oder 2016 (Facharzt Radiologie)
Jetzt muss man halt mal sehen, wo die ZVS Emmi hinschickt, was so im April passieren wird. Wednesday, January 06, 2010
Mit dem Audi ist das nun doch nichts geworden. Da ist einfach nicht genug Platz fuer das Gepaeck!! Deswegen sind wir mit dem Toyota die Kueste hochgezuckelt. Die Kueste noerdlich von San Francisco ist ziemlich cool, besonders die Redwoods haben uns sehr gut gefallen. In Salem haben wir dann Weihnachten, Emmis Vaters Sechzigsten, usw. gefeiert, bevor wir dann am 1.1. wieder an der Kueste zurueck gefahren sind. Schnee auf den Gebirgspaessen haetten mit den Sommerreifen keinen Spass gemacht. Nun bin ich seit vorgstern zurueck in San Diego und wieder fleissig beim arbeiten. Emmi is wieder unterwegs und schaut sich die neachsten zwei Wochen Krankenhaueser in Seattele, Chicago und Atlanta an. Wednesday, December 16, 2009
Da ich bei HP fast zwei Wochen Zwangsurlaub ueber Weihnachten habe (ich bin wahrscheinlich bis neachsten Juni mit dem Urlaub in der Kreide), bietet es sich an mit dem Audi nach Oregon zu fahren, anstatt das Flugzeug hochleben zu lassen. Freitag geht es los und ich habe einmal vorsorglich Schneeketten und Frostschutz fuer die Scheibenwaschanlage gekauft. Erste Station wird Berkeley, wo ein Kamerad gerade Postdoc macht. Danach geht es weiter mit dem beruehmten Highway 1 in die Redwoods bei Eureka und Arcadia. Ueber Coose Bay machen wir uns dann auf nach Salem, wo wir bei Emmi's Vater erwartet werden. Bei der Rueckfahrt machen wir einen Stop in San Jose, damit sich Emmi bei einem der Krankehaeuser dort vorstellen kann. Ich plane, waehrend der Zeit aus unserem Hauptquartier in Cupertino zu arbeiten. Waehrend Gesamt-HP von Palo Alto aus regiert wird, ist HP Softwares Hauptquartier in Cupertino... Emmi muss dann noch im Januar nach Seattle, Chicago und Atlanta. Ich habe noch einen Coupon von T-Mobile fuer einen Flug nach Salt Lake City eingeloest, damit wir ueber Martin Luther King (15.1.) skifahren gehen koennen... Vorgestern habe ich den "preferred assignment" status (auch "job security" gennant) beim Community College bekommen. Das dokumentiert, das ich schon lange genug dabei bin, dass die Gewerkschaft 'nen Finger ruehrt, wenn man mir die Klasse wegnimmt. Mit den Haushaltsdefiziten im grossen Land und dem Schwarzeneggerischen Staat im besonderen ist das von herausragender Bedeutung. Wednesday, December 02, 2009
In meinem letzten Post habe ich davon erzaehlt, dass die Aerzte gerne vergessen, dass man versichert ist. Nun, nachdem ich etliche male angerufen hatte und sogar Emmi vorbeigeschickt hatte (sie hatte im gleichen Haus zu tun), kam die zweite Mahnung, in der man die Tatsache, dass ich versichert bin immer noch leugnete. Daraufhin bin ich dann zur Praxis gegangen und habe der Sprechstundenhilfe ueber die Schulter geschaut, als sie meine Versicherung in meinen Datensatz eingepflegt hatte. Kaum zu glauben, aber eine Woche spaeter war die Rechnung bei meiner Versicherung. Meine Versicherung unterhaelt eine Website auf der ich, die aktuellen Rechnungen einsehen kann, und siehe da, als eine Nachforderung von einem von Emmis Aerzten kam,gab es eine Diskrepanz von ungefaehr $60 zwischen was die Versicherung dachte, dass wir bezahlen muessten, und was der Doktor so ausgerechnet hat. Die Praxis ist keine kleine Klitsche sondern eher ein Konzern mit ca. 100 Mitarbeitern. Deswegen bin ich fest davon ueberzeugt, dass das im grossen Land Programm ist... |