Tagebuch

Mein Tagebuch

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Friday, May 02, 2003
 
Da in den USA das Gerhalt alle zwei Wochen ausgezahlt wird, damit sich die Unternehmen - anders als in Deutschland - nicht an den Zinsen der verzoegerten Ausazahlung bereichern koennen, habe ich also meinen Gehaltsscheck bekommen. Ich habe zwar das amerikanische Pendant zum Ueberweisen verlangt, aber das dauert halt mindesten sechs Wochen, bis das in den Bankcomputern ist:-)

Im Unterschied zu Deutschland gibt es nur drei Kategorien: Statetax, Federal Tax, Others. Interessanterweise ist mein taxable income, um den Betrag der others Spalte verringert, so dass es sich hierbei um die Rente handeln muss, die ein fuersorglicher Arbeitgeber, wie der kalifornische Staat, in Fonds investiert, die ich mir selbst - nach meinem Risikoprofil - aussuchren kann (Ich kann auch monatlich umschichten, wenn mir die Performance nicht gefaellt:-)) Insgesamt bleibt natuerlich mehr Geld bei mir haengen , da die Amis nur so ca. 20% abziehen...

Das wird aber demnaechst weniger, wenn ich mich bei der Krankenversicherung, ca. $10/Monat -- vergleichbar mit unserer AOK (und da sind schon $8 Aufschlag wegen Besserverdiener dabei:-) anmelde...

Ich wollte mir dann auch noch eine Kreditkarte zulegen, was in etwa der Ueberziehungskredit (oder Fachwort "Konsumentenkredit") bei uns entspricht -- da bin ich dann aber an meiner Kredithistorie gescheitert, die aehnlich wie meine amerikanisches Autofahrerhistorie blank ist. Die blanke Autofahrerhistorie fuehrt dazu, dass die Versicherung das schlimmste animmt und deswegen den Tarif masslos erhoeht hat. Der Aufbau einer Kredithistorie ist uebrigens hier beschrieben.