Tagebuch

Mein Tagebuch

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Tuesday, November 25, 2003
 
Bei der Party Freitag (Unifest ohne Bands aber stattdessen mit Freibier) konnte ich, da ich Jenny, die das Event veranstaltet hatte, kannte, die Schlange am Zapfhahn umgehen und noch mehr Bier trinken. Obwohl das Paulaner irgendwie komisch schmeckte, waren nach knapp zwei Stunden alle Faesser leer. Gluecklicherweise konnte Jenny vom Grad-Student-Etat dann noch ein paar weitere Faesser Guiness und Bass dazukaufen... Danach waren wir noch im umstrittenen Chez Cafe vegetarische Buritos essen.
Das Chez Cafe hat den Ruf einige Revolutionen in Suedamerika durch Bereitstellung von Webspace gezielt zu foerdern, was mit den Zielen des Heimatschutzes im allgemeinen und der Uni im besonderen kollidiert ist, so dass das Uni Management den Abriss des Chez Cafes plant. Wie auch immer -- mittlerweile gefaellt sich das Chez Cafe darin, lokalen "Bands" eine Buehne zu bieten, die dann soviel Krach machen, das statt Studenten Oberstufenschuelerinen angelockt werden. Das gefaellt zwar Dana, unserem Kontakt dort, aber nicht dem UStA/AStA, der sein Geld weniger fuer Outreach als fuer Studenten per se ausgeben moechte... Abgesehen von den politischen Dimensionen des ganzen waren die vegetarischen Burritos sehr gut und sie haben kuerzlich auch eine (professionelle) Cappuccinomaschine gekauft (Dana: "Wenn man Cafe im Namen hat, sollte man auch eine passende Maschine haben"). Deswegen werde ich mal versuchen meinen z. Zt. noch bescheidenen Einfluss einzusetzen, um das Chez Cafe populaerer zu machen;-)

Die lustigen San Diego for Deam Leute sind mit ihrer Internet-Praesenz sehr unzufrieden. Das muesse benutzerfreundlicher sein, sagen sie. Deswegen werde ich mich da einmal einbringen und schauen was sich machen laesst, um das ganze cool zu bekommen. Der Auftrag lautet "Schwimmbad anstatt Pfuetze";-)

Gestern war dann acuh endlich Emmis Minor proposition Prasentation, d.h. sie hat irgendein fiktives Proposal geschrieben und musste das vor einigen boeswilligen Professoren praesentieren. Aber jetzt ist das endlich vorbei!!! Heute startet Emmi ihre Experimente an Maeusen. Da die Uni gewisse ethische Standards bei Tierversuchen hat, die sich nicht immer mit den Forschungszielen decken, muss Emmi die Experimente in einer Biotech company, an der der Professor beteiligt ist, durchfuehren. Ich bin zwar nicht ueber die ganze Kickbackgeschichte informiert, aber falls die Mausexperimente erfolgreich sind, bekommt die Firma mehr Geld vom Venture Kapitalisten und kann dann mehr Geld an Lizenzen fuer Emmis Professor und Emmis Betreuer bezahlen. Ob die Uni an der sache auch verdient ist zwar anzunehemen, weiss ich aber nicht genau. Auf jeden fall steht jetzt schon fest, wer nichts verdient, aber so ist das nunmal in Amerika.