Tagebuch

Mein Tagebuch

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Tuesday, August 29, 2006
 
Heute ist Emmi fuer Hawaii aufgebrochen, um bei einer wichtigen Konferenz etwas zu praesentieren...

Wenn man nach mir googled, taucht auf der ersten Seite mein Siggraph Poster auf. Cool!

Aber Backlash Deutschland Besuch: Alles war krass!! Zuallererst war ich mit Alex und Mike bei Michele Pizza essen. Michele spricht fliesend Italienisch, aber bei mir hat's beim Wort Apfelsaftschorle (sugo di melo con aqua frizzante) gemangelt. Hoechste Zeit, dass ich zurueck ins gelobte Land komme.

Dann kam das Hochzeitsdoppel von Lars und Lena: Leistung pur - speziell mit Chris als Hochzeitsmusikant. Beim ersten Italienischen Lied hat mir Lars Mutter zugerufen "L'Italiano" und geschaut, als wollte sie sagen "jetzt schau mal, dass Du Tanzleitstung zeigst". Lars hatte mich zuvor an einen partytauglichen Tisch mit Beraterkollege Marco Prado und Monica Attaca gesetzt. Allerdings kam die Einweisung "Chinafrau 1. Tisch links tanztauglich und Frau 3. Tisch rechts tanztauglich" spaeter. Ich habe mal die Frau an Tisch 3 Malte, dem anderen Mann, der ohne Begleitung angereist war ueberlassen. Aber trotz Einweising, musste ich mir fuer "Honkey Tonk Woman" das Chris "als ein Lied fuer den German" ankuendigte, schnell die Braut ausleien. Ich bin ueberzeugt, dass ich danach genug Tanzleistung mit der Chinafrau gezeigt habe. Hoehepunkt (zumindest fuer mich) war unser Triett (Lars, Chris, und ich) vom "L'Italiano".

Nach soviel Leistung musste ich erst mal Sonntag abhaengen und Montag ging's in die Schwabenstadt zu Ernesto und Jan. Danach noch schnell ins Krankenhaus zu Jochen, der da gerade Dienst hatte. Dienstag war dann der Abend mit Markus M. und Michael. Wir haben noch versucht eine Location, die "eine Mischung aus Brazil und Bea Bar ist", zu finden, aber vergebens. Vielleicht wird ja das Stadtmitte sich irgendwann in so etwas entwickeln...

Mittwoch war dann Pizza Essen bei Chris angesagt. Fuer meine Strategy Consulting Ansaetzte (z. B. Handykarten Automat, Kaffee Automat, etc. in der Arztpraxis) ist die KV ein wenig zu starr. Aber das wird sicher noch kommen;-)

Donnerstag dann Starndbar in MA mit Jochen und Freundin. Einfach ausruhen -- aber ohne das GPS meines Vaters haette ich es nie gefunden.

Freitag begann dann das grosse Finale mit Martin, Max und Lorraine in Paris. Ich bin da aus Kostengruenden mit SNCF ab Weissenburg gefahren und speatestens im Zug von Strassburg nach Paris wurde babetechnisch klar, "Gott existiert". Die erste Nacht haben wir dann als Martin aufgetaucht ist Pizza bei Max gegessen und irgendwann haben Martin und ich so gegen drei Uhr versucht in eine Disko in der Innenstadt zu gehen. Wir haben dann den nachtbus genommen, der uns irgendwie im Kreis herumgefahren hat und so gegn 4:30 standen wir vor der Wahl entweder zurueckgehen oder noch eine Stunde laufen, bis wir da waeren. Da die Disko so gegen 6:30 zu macht sind wir dann zurueckgegangen.

Am Samstag haben wir dann richtig Gas gegeben: Nachdem sich Martin eine krasse jacke zugelegt hat, haben wir den Partytourismus mit HLX durchgerechnet und -geplant. Also Donnerstag mit HLX Hannover - Orly, danach mit dem Nachtbus zum Bartofar, dananch durchmachen, Metro bis Orly, und puenktlich zum ein Uhr Metting zurueck bei der Arbeit. Das sollte zumindest monatlich gehen;-)

Samstag Abend ging es erst einmal Couscous essen. Danach ins Nouveau Casino in der Rue Oberkampf. Dort war Open Bar angesagt und Martin wurde auch prompt an der Bar beim Nachschub holen angelabert. Leider kam dabei nichts heraus und im folgenden schienen ihm, die anderen Maedels auch nicht zu gefallen. Das raechte sich, als wir in den naechsten Club wollten: "Ihr habt nicht genug Maedels dabei" also gingen wir zu 'ner Kneipe fuer einen schnellen Drink. Das musste deswegen schnell gehen, weil die recht bald zumachten. Ob sie wirklich zumachten oder nur den Rolladen runterliessen, um hinter verschlossener Tuer weiterzufeiern, konnte ich nicht herausfinden. Auf jeden Fall sind wir dann mit dem Nachtbus zum Bartofar gefahren, dass wir dann auch zwei Stunden spaeter erreichten. Bartofar ist ein Schiff an der seine, dass im Untergeschoss konkret Disko ist und im Obergeschoss konkret Bar. Wir haben uns fuer Bar entschieden, um den Eintritt zu sparen. Martin wurde auch propmpt von 'nem Babe auf Englisch (selten in F.) angelabert. Kam aber wieder nix bei 'rum und wir mussten den Nachtbus zur Disko von gestern nehmen. Dort sind wir erst einmal einer Strassenschlaegerei vor einem Irish pub ausgewichen und dann gings in den Club. Es war schon so gegen 5:00 und die Schuhe haben am Boden geklebt: He, das ist der Krokokeller von Paris nur mit gescheiter Mucke. Martin wurde auch gleich von der "Michael Jackson" Frau angemacht, aber das war nun wirklich nichts. danach gings noch zu einer anderen Disse, aber als wir aus der U-Bahn stiegen, war das in einem Vorort, der uns an eine Banlieu erinnerte. Max hat uns deshalb schnell abgeraten weiterzugehen und wir sind zur bse zurueckgekehrt.

Obwohl ich fast haette zurueck zum Bahnhof gehen koennen, habe ich noch zwei Stunden Schlaf, Duschen, etc. untergebracht bevor es zurueck ging. Urspruenglich sollte ich bis Deidesheim direkt zum Weinfest durchgeroutet werden, aber Alex hat den Plan geandert, und "nur" die Sunnrer Kerwe klargemacht. Autofahren habe ich an dem tag aber nicht mehr geschafft, deswegen low...

Montag ging's zum Juergen nach Freudenstadt. Da der Juergen ja jetzt Lehrer ist und seine Schueler mein Blog lesen, kann ich da nicht so ausfuehrlich werden. Auf jeden Fall war zwar beschleunigt (ich war nur zwei Stunden da) massiv Leistung angesagt. Zum Schluss ging es zu Andi R. und Andi. H und Jasmin in die Kippe. Alles konkret bei allen Andis. Andi R. wechselt in die Schweiz und verdient sein Geld nun steuerreduziert. Datenbanker Andi H. war gerade von den Flitterwochen in Thailand zurueck. Angeblich sollen die Bankautomaten dort ziemlich konkret funktionieren...

Soviel zu meinem Trip nach D.